Über das Stück

Koffer werden verwechselt, Gemälde vertauscht, und die Personen sind sich ihrer Identität auch nicht immer ganz sicher. Man zerkugelt sich in "Reset – Alles auf Anfang“ über das Schicksal eines von Gedächtnisverlust gezeichneten Geschäftsmannes Herbert (Bernhard Murg) – ein Mann in den besten Jahren, dem die Ehefrau, die Geliebte, der beste Freund und der schwule Halbbruder zum jeweils eigenen Vorteil auf die Pelle rücken.

2013/14 im Stadttheater Berndorf und vergangenes Jahr bei den Sommerfestspielen Haag aufgeführt, wurde die Amnesie-Komödie von Roman Frankl & Michael Niavarani in Niederösterreich zum Hit. Nun geht die Erfolgsproduktion der Niavarani & Hoanzl GmbH auf Österreich-Tour!

 

Was würden Sie lieber verlieren? Ihr Gedächtnis oder Ihre Frau? Ihren besten Freund oder Ihre Geliebte? Ihr ganzes Vermögen oder Ihre Arbeit? Ihre Vergangenheit oder Ihre Zukunft?

Sie wachen nach einem Autounfall auf und haben Ihr Gedächtnis verloren. Alles ist weg. Die Kindheit, die erste Liebe, die Hochzeit, die Hobbys, der beste Freund und ein Koffer voller Geld. Lost Memory: Die Festplatte ist leer und kann neu formatiert werden, die Frage ist nur von wem? Von Ihrer Frau? Von Ihrer Geliebten? Von Ihrem besten Freund? Und Sie können sich wirklich an gar nichts mehr erinnern?

Gar nichts??
Nicht einmal daran, dass Sie Ihr Gedächtnis verloren haben?

Manchmal kommt man durch die Möglichkeit, ganz von vorne anfangen zu können, direkt zum Schluss, und dann fängt alles wieder von vorne an.

 

INHALT

Herbert, ein erfolgreicher Geschäftsmann in den besten Jahren (richtig, das sind die, die gleich nach den guten kommen), hat eigentlich alles. Eine Ehefrau – sie ist schwer hysterisch, zugegeben, aber sie versucht, es mit Yoga in den Griff zu kriegen. Ein Verhältnis mit seiner jungen Sekretärin – sie will leider ein Kind von ihm, und dass er sich endlich scheiden lässt. Einen enterbten schwulen Halbbruder, der ohne viel zu fragen bei ihm eingezogen ist. Sogar einen Magritte an der Wand hat Herbert.
Mit einem Wort: Herbert hat zu viel. Und er hat genug davon. Als plötzlich sein alter Freund Martin in der Tür steht und – für eh nur ganz kurz – einen millionenschweren Geldkoffer bei ihm verstecken möchte, fasst Herbert einen Gedanken: Warum nicht einfach durchbrennen mit dem Schwarzgeld und alles hinter sich lassen?
Doch durch einen plötzlichen, unerwarteten Schock fällt Herbert in Ohnmacht und verliert das Gedächtnis. Als er in sein Heim zurückkehrt, wollen ihn alle in das Leben pressen, das sie sich schon immer gewünscht haben:Die Ehefrau redet ihm ein, er sei der sensible Jean-Michel, der ihr Sonaten komponiert; der enterbte Halbbruder erklärt Herbert zum enterbten Halbbruder; die Sekretärin behauptet, sie sei bereits schwanger und die Scheidung beschlossene Sache. Martin aber hat nur eine Frage: Wo ist der verdammte Koffer? 
Wird Herbert in sein altes Leben zurückfinden? Oder gar in ein neues? Zum Beispiel mit dem Malermeister Klapsch in Jamaika? Und: Ist der Magritte an der Wand eigentlich echt?

 

AUTOREN
Roman Frankl & Michael Niavarani

DARSTELLER
Stefano Bernardin, Hemma Clementi, Eva Maria Frank, Günther Lainer, Julian Loidl, Bernhard Murg, Andreas Wanasek

REGIE
Bernhard Murg & Oliver Rosskopf

REGIEASSISTENZ & PRODUKTIONSLEITUNG
Andrea Kern

BÜHNENBILD
Markus Ganser

KOSTÜME
Theresa Ebner-Lazek

MASKE
Aurora Hummer

PRODUKTION
Niavarani & Hoanzl GmbH

AUFFÜHRUNGSRECHTE
Schultz & Schirm Bühnenverlag, Wien