Das Jüngste Gesicht

Christoph Fritz‘ aktuelles (erstes) Kabarettprogramm
[Förderpreis des Österreichischen Kabarettpreises 2018]

Wunderbar lakonisch, scheinbar naiv, und doch voll hinterfotzigem Witz“ (Ö1) – In einem Feuerwerk der pointierten Hoffnungslosigkeit gewährt Christoph Fritz Einblicke in seine Lebensgeschichte und Gedankenwelt. Alles begann in einer kleinen ländlichen Gemeinde, in der Veganismus als Einstiegsdroge zur Homosexualität gilt. Seine Kindheit war geprägt von exzessivem Graben und sein Erwachsensein von irgendetwas Anderem. Das seinem Alter hinterher hinkende Gesicht der ständige Begleiter.

Schlussendlich schafft er es sogar, den Bogen soweit in die Gegenwart zu spannen, dass der Pfeil der Wahrheit die Herzen der Zuschauer durchdringt und ihn blutüberströmt auf der Bühne zurücklässt. Oder auch nicht.

Was bleibt ist nichts weiter als die absolute Erkenntnis: Christoph Fritz ist DAS JÜNGSTE GESICHT.

Regie: Vitus Wieser

 

Kabarettpreis:

Hoch verdient wird Christoph Fritz für sein Debüt DAS JÜNGSTE GESICHTmit dem Förderpreis des "Österreichischen Kabarettpreises 2018" ausgezeichnet.

Jurybegründung:

"Mit seinem großartigen Debüt "Das Jüngste Gesicht“ landete der Kabarettist Christoph Fritz einen Coup. Scheinbar naiv und unsicher an ein Mikrofon geklammert, gelingt dem tatsächlich noch sehr jungen und noch jünger aussehenden Fritz ein Rundumschlag aus der Hüfte. Allein auf der Bühne präsentiert er mit monotoner Stimme schwarzen Humor in Reinform, ausgeklügelte Satire und immer wieder böse, aber umso unterhaltsamere Überraschungen aus dem Hinterhalt. Fritz hat als Thema den Ort seines Aufwachsens gewählt – selten wurden Herkunft und Erwachsenwerden mit so tiefgehender Komik behandelt. Christoph Fritz setzt neue Maßstäbe in der österreichischen Kabarettszene." (kabarettpreis.at)